SONDERLISTE

Spezial-Angebot Österreich & Gebiete inklusive Besonderheiten, Deutschland mit Auflösung Teil 1 einer eindrucksvollen Viererblocksammlung von Bayern, Deutschland und Europa

Österreich
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Briefmarken sammeln – Faszination seit über 180 Jahren!

Als am 1. Mai 1840 im Vereinten Königreich die erste Briefmarke der Welt, aufgrund ihres Ausgabewertes von einem Penny als One Penny Black bezeichnet, ausgegeben wurde, ahnten noch keiner, dass dies der Start zu einer weltweiten Sammelleidenschaft werden sollte.

Briefmarken
Die One Penny Black Bildmotiv Königin Victoria Gedruckt in 68.808.000 Stück

In den Folgejahren führten viele andere Länder ebenfalls Briefmarken ein. Dies verhalf dem Briefmarkensammeln zu seiner Verbreitung. Anfangs wurden diese Papierchen teils noch zum Spaß auf Tapeten oder ähnlichem geklebt, jedoch schon bald – vor allem nach dem Erscheinen der ersten Briefmarkenalben um 1860 – entwickelte sich ein reger Markt und brachte schließlich zigtausende begeisternde Sammler (Philatelisten) auf der ganzen Welt hervor.

Berühmte Briefmarkensammler und die teuerste Briefmarke der Welt

Als der erste Philatelist der Welt bezeichnete sich selbst der Brite John Edward Grey, der bereits vor Erscheinen der ersten Briefmarke, ähnliche Marken wie Steuermarken sammelte. So kaufte er von der One Penny Black einige Exemplare in der Absicht, diese nicht zu verbrauchen sondern aufzubewahren. Er wurde auch auf vielen Briefmarken verschiedenster Länder als Pionier der Philatelie verewigt. 

Zu der berühmtesten Sammlung einer Privatperson zählt sicherlich die Sammlung des Grafen Philipp la Renotière von Ferrary



Briefmarken
Graf Philipp la Renotière von Ferrary



Philipp von Ferrary konnte dank seines großen Vermögens so gut wie alle Weltraritäten kaufen. Zahlreiche Händler arbeiteten ausschließlich für ihn und suchten auf Auktionen auf der ganzen Welt nach den letzten fehlenden Stücken. Obwohl Philipp von Ferrary in Paris lebte, zog es ihn häufig nach Österreich und nach Deutschland. Er wurde schließlich österreichischer Staatsbürger, lebte aber weiterhin in Frankreich. Im Alter von 65 Jahren entschloss er sich, nach seinem Tode seine gesamten „Schätze“ dem von ihm sehr geschätzten Reichspostmuseum in Berlin zu hinterlassen. Der Erste Weltkrieg war jedoch bereits ausgebrochen und Philipp von Ferrary musste wegen seiner österreichischen Staatsangehörigkeit überstürzt in die Schweiz fliehen. Seine Sammlung hinterließ er vor seiner Abreise in der Österreichischen Botschaft. Die Sammlung (die aus ca. 120.000 Briefmarken bestand) wurde jedoch nach dem Krieg als Reparationszahlung angesehen und versteigert. Philipp von Ferrary erlebte die Zerstörung seines Lebenswerkes nicht mehr, da er ein Jahr vor Kriegsende verstarb. Die Versteigerung dauerte über sechs Jahre und brachte bis dahin nie erreichte Summen für die Briefmarken ein. Philipp von Ferrary war wohl auch der einzige Sammler in der Geschichte der Briefmarke, der von sich behaupten konnte, das Sammelgebiet „die ganze Welt“ komplett zu haben.

Dieser Textteil basiert auf dem Artikel Philatelie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported

Weitere legendäre Sammlungen entstanden u.a. durch die berühmten Philatelisten Baron Rothschild, König Farouk von Ägypten, des schweizer Tabakmillionärs Maurice Burrus oder des US-Industriellen Arthur Hinds.

Briefmarken

Die British Guiana 1c Magenta Die seltenste und teuerste Briefmarke der Welt Geschätzter Wert ca. 10 Millionen Euro Ex-Sammlung Philipp von Ferrary & Arthur Hind

Briefmarken

Der „Bordeaux Brief“, der einzige Brief mit einer Blauen und Roten Mauritius Der bekannteste und teuerste Brief der Welt Geschätzter Wert ca. 5 Millionen Euro Ex-Sammlung Arthur Hind & Maurice Burrus

Warum sammeln so viele Menschen Briefmarken?

Gerade in dieser oft hektischen Zeit suchen viele Menschen nach entspannenden Tätigkeiten und finden diese auch im Sammeln diverser Gegenstände. Das Briefmarkensammeln ist seit vielen Jahrzehnten sehr beliebt, da es bei entsprechender Ernsthaftigkeit sehr spannend, lehrreich und forschungsintensiv praktiziert werden kann. Vor allem die Beschäftigung mit alten Briefen, fremden Ausgaben exotischer Inselstaaten oder politisch motivierten Briefmarkenausgaben aus Kriegszeiten kann die Neugier auf historische, politische oder geographische Ereignisse und Zusammenhänge wecken. Der Spaß am Sammeln sollte im Vordergrund stehen. Der Trend zur Anlage in Sachwerten kommt auch der Philatelie zugute, wobei hier der Fokus auf rare Einzelstücke mit kleinen Auflagen gelegt werden sollte.

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